Lerne dich zu verteidigen!

Hapkido ist eine sinvolle Ergänzung
zu Kickbox- und TaekwonDo Training

Du bist jederzeit für ein Probetraining

herzlich willkommen!

 

Hapkido (Selbstverteidigung)

Was ist Hapkido ?
Hapkido ist wie Taekwondo ein koreanisches Selbstverteidigungskonzept und dient hauptsächlich der reinen Selbsverteidigung gegen alle Arten von unbewaffneten und bewaffneten Angriffen. Hapkido beinhaltet eine Vielzahl von Schlägen, Tritten, Hebel und Würfe. Gegen jede Art von Angriff wird eine Vielzahl von Abwehrtechniken erlernt, welche auf dem Prinzip der Effizienz und Einfachheit beruhen.

Unser Selbstverteidigungskonzept ist keine Kampfkunst, sondern ein reines Selbstverteidigungssystem. Entsprechend ist das ganze Training nur auf dieses eine Ziel ausgerichtet: so schnell wie möglich in die Lage versetzt werden, sich in einer Notsituation schützen zu können, sich notfalls effektiv zur Wehr setzen zu können und die Kontrolle über die Situation zu behalten

Tritte und Schläge

Tritte und Schläge

Die Beintechniken des Hapkido sind mit denen des Taekwondo verwandt, was auf das gemeinsame koreanische Erbe beider Kampfkünste zurückgeht. Das Hapkido kennt jedoch zusätzlich Abwandlungen dieser Techniken. Trittfläche ist nicht bloss der Fuss, sondern auch das Schienbein oder Knie. Üblicherweise hoch ausgeführte Tritte werden auch tief eingesetzt, z.B. zum Ober- oder Unterschenkel des Gegners oder als Beinfeger. Die Anwendung der Schlagtechniken ist im Hapkido konsequent auf die besonders empfindlichen Stellen des Gegners und seiner Nervenpunkte ausgerichtet, wozu Grundkenntnisse der Anatomie und der Akkupunkturpunkte gelehrt werden.


Würfe

Würfe

Die Nahdistanz zum Gegner wird in vielen Wettkampfsportarten aufgrund der bestehenden Wettkampfregeln nicht schwerpunktmässig trainiert. Sie wird im Hapkido jedoch gleichberechtigt mit den Distanzen für Hand- und Beintechniken gelehrt. Die Wahl der Mittel fällt in diesem Fall auf die Würfe. Gegen einen schnell und energisch ausgeführten Wurf gibt es kaum eine Gegenwehr. Der Gegner wird ausserdem durch einen Wurf völlig desorientiert, weil er in einem Moment noch sicher stand und im anderen schmerzhaft auf dem Boden aufschlägt. Sollte er noch Gegenwehr leisten, kann man ihn durch einen schmerzhaften Arm- oder Fusshebel am Boden festhalten und kontrollieren.

 

Hebel

Hebel

Hebel sind womöglich die vielseitigsten Techniken des Hapkido. Damit kann man einem unmittelbar bevorstehenden Angriff zuvorkommen, indem man auf den Gegner zugeht und mit einem Hebel festhält; einen Tritt kann man umlenken und den Angreifer zu Boden bringen; einen festgehaltenen Arm kann man befreien und anschliessend den Gegner in einem Transportgriff festhalten. Ein Hebel, z. B. am Handgelenk des Gegners, erlaubt das kontrollierte Ausüben von Schmerzen, so dass man ihn vollständig beherrscht. Je nach Zustand des Gegners, Alter, Grösse oder Aggressionsniveau, kann man den Schmerz dosieren, ohne dabei dauerhaften körperlichen Schaden anzurichten. Die Tritt-, Schlag-, Wurf- und Hebeltechniken des Hapkido sind jedoch nicht isoliert zu betrachten. Vielmehr kann man sich auf die jeweilige Selbstverteidigungssituation einstellen und aus einem grossen Repertoire die geeigneten Abwehrtechniken auswählen und miteinander kombinieren.